Informationen zu den Interpreten von Konzert im Kloster 2011     

Svantje Hoffmann (Violine),

 studierte bei Walter Forchert und Nora Chastain (Solistenklasse), sowie Barockvioline bei Petra Müllejans.

Sie ist Finalistin, Preisträgerin, und Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter Leipziger Bachwettbewerb, Musica Antiqua Brügge, und Premio Bonporti (Italien).

In regelmäßiger Zusammenarbeit konzertiert sie mit den Cembalisten Torsten Johann (Freiburger  Barockorchester) und Florian Heyerick (Gent) in großen und kleinen Besetzungen. Außerdem ist sie Ensemblemitglied des "Marini-Consort Innsbruck".

2005 gründete sie zusammen mit dem Trompeter Reinhold Friedrich das Barockorchester "Concerto Grosso Heidelberg", dessen ständige Konzertmeisterin sie auch ist. Aber auch andere Ensembles, wie "La Stagione Frankfurt", "Les Agréements" (Namur), "Ensemble oltremontano" (Wim Becu) laden sie als Solistin und Konzertmeisterin ein.

An der Musikhochschule Frankfurt/Main hat sie seit 2003 einen Lehrauftrag für Violine und Barockvioline.

Torsten Johann

Geboren in Wilhelmshaven, initiierte er bereits als Schüler die Konzertreihe „Alte Musik Sengwarden/ Friesland“, die bis heute überregional bekannt ist. Torsten Johann studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und schloss dort auch sein Studium der Cembalo-Solistenklasse bei Lajos Rovatkay mit dem Konzertexamen ab. Als Cembalist und Continuo-Spieler ist er Mitbegründer des Freiburger Barockorchesters und tritt darüber hinaus als Orgel- und Cembalosolist sowie als Begleiter auf. Seine vielseitige Beschäftigung mit historischer Musik zeigt sich u.a. in ständigem Quellenstudium und regelmäßigen Besuchen von Bibliotheken in aller Welt. Mit dieser Arbeit hat er sich besonders für die Programmkonzeption und -auswahl mit Repertoire des 17. Jahrhunderts qualifiziert. So gestaltet er die meisten Konzertprogramme des Freiburger BarockConsorts. Einladungen zu Workshops und Vorträgen führen ihn u.a. regelmäßig an die Frankfurter Musikhochschule. 2003 gründete er das Sommerfestival „Klassik am Meer“ in seiner Heimatstadt Wilhelmshaven, dort erarbeitet als Dirigent szenische und konzertante Werke von Reinhard Keiser bis Ludwig van Beethoven.

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    The Age of Passion     

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos zu den Künstlern finden Sie über diese Links mit einem Klick;

Petra Müllejans | Hille Perl | Lee Santana

  The Age of Passions – der Name des von Hille Perl vor einigen Jahren ins Leben gerufenen Ensembles ist Programm: denn die fabelhaften Musiker, alle international renommierte Solisten, Stars der Alte Musik-Szene, sind fest davon überzeugt, “dass die intensivste, leidenschaftlichste und sinnvollste Art zu erklären, was uns in diesem Leben umtreibt und bewegt, eben die ist, unsere Musik zu teilen, mitzuteilen.” Ihrem vitalen, lebendigen und hochvirtuosen Musizierstil, in dem Interpretation und Improvisation eine klangsinnliche Liaison eingehen dürfen, hört man das sofort an. Musik von Corelli oder Telemann, von Martino oder Bonporti – The Age of Passions machen daraus Musik von heute: moderne Barockmusik, die mitreißt, die Swing hat, die uns bewegt. Im Oberrieder “Konzert im Kloster” ist The Age of Passions jetzt erstmals als Trio zu erleben, mit einem außergewöhnlichen Programm, das mit Johann Sebastian Bachs berühmter Ciaccona aus der d-Moll Partita für Violine solo einen eindrucksvollen und eigenwilligen Schlusspunkt setzt.

Hille Perl und Lee Santana erhalten den ECHO KLASSIK 2011

Für ihre CD "Loves Alchymie" erhalten Hille Perl und Lee Santana zusammen mit der Sopranistin Dorothee Mields den Echo Klassik als Kammermusikeinspielung des Jahres (17./18. Jh.). Für das Album haben sie Songs der post-elisabethanischen Zeit aufgenommen. Die Lieder basieren auf Texten der sogenannten "metaphysical poetry" von Dichtern wie John Donne und Richard Crashaw. Die Vertonungen stammen von Komponisten wie John Dowland, Alfonso Ferrabosco, William Corkine und Giovanni Coperario, aber auch von anonymen Musikern. In sieben thematisch und klanglich unterschiedenen Abschnitten nähern sich die Musiker diesem musikalisch-poetischen Abschnitt der englischen Literatur auf sehr persönliche Weise.

Herzlichen Glückwunsch aus Oberried!

Siehe hierzu auch http://www.echoklassik.de/klassik-perl-mields-santana/

 

Eine neue Weihnachts-CD

Am 18. November wird die neue CD von Hille Perl mit wunderschöner Weihnachtsmusik veröffentlicht. Sie präsentiert auf dieser neuen CD ein wunderschönes und ungewöhnliches Weihnachtsprogramm mit Stücken des 16. und 17. Jahrhunderts. Zusammen mit der Sängerin Anna Maria Friman (Trio Medieval), dem Gambenensemble Sirius Viols und dem Lautenisten Lee Santana nahm sie bekannte und weniger bekannte Lieder (zum Teil in verschiedenen Vertonungen) wie "Vom Himmel Hoch" (Johann Schelle, Jakob Praetorius/Georg Forster/Johann Eccard), "Es ist ein Ros entsprungen" (Michael Praetorius), "Verleih uns Frieden gnädiglich" (Johann Schein, Heinrich Schütz), "Allein Gott in der Höh sei Ehr" (Leonhart Schröter/Michael Altenburg) oder "Wie schön singt uns der Engel Schar" (Cornelius Freundt) auf.
Einzelheiten siehe hier und unter www.hillenet.net.

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    Freiburger Spielleyt & FisFüz     

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

http://www.freiburger-spielleyt.de

http://www.fisfuez.de/cms/

 

 

Manchmal liegt die Sensation im Umgang mit der Tradition. So auch bei FisFüz, einem deutsch-türkischen Ensemble, das sich nicht auf die Begegnung zweier Nationen und Kulturen beschränkt, sondern den ganzen Mittelmeerraum und ca. 3000 Jahre als seinen Fundus betrachtet. Spanisches, Italienisches, Türkisches, Nahöstliches und Nordafrikanisches fließt da mit Jazz zusammen, Uraltes, Mittelaltes und ganz Neues. 1995 von der Klarinettistin Annette Maye und dem Rahmentrommler und ZMF-Preisträger Murat Coskun gegründet, gewann das Ensemble FisFüz 1998 den SWR-Weltmusikpreis und tourte bundesweit sowie durch Ost-, West- und Südeuropa, Marokko, Tunesien und in den Iran. Seitdem hat FisFüz drei CDs vorgelegt.

Die Freiburger Spielleyt interpretieren seit 1990 die Musik des Mittelalters und der Renaissance.Die Musiker begegneten sich über ihre künstlerische Arbeit, sowie über ihre Studien in Freiburg und der Schola Cantorum in Basel.Es entstanden zahlreiche Rundfunkaufnahmen, Fernsehauftritte und CD-Einspielungen. Inzwischen zählen die Freiburger Spielleyt zu den gefragtesten Ensembles im Bereich der frühen Musik. Ihr Repertoire reicht vom schlichten Minnelied über die virtuose Literatur des italienischen Trecento bis zur höfischen Musik der Renaissance. Das Ensemble konzertiert seit rund 10 Jahren innerhalb von Konzertreihen und Musikfestivals in zahlreichen Ländern Europas. 2002 gastierte das Ensemble auch in den USA und gab unter anderem Konzerte in New York-City. Inzwischen hat das Ensemble 10 CDs eingespielt.

     

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Informationen zu den Interpreten von Konzert im Kloster 2010    

   

quartett(o) serioso Freiburg

 

Neben einem reichhaltigen Erfahrungsschatz im Bereich der Kammermusik blicken die vier Musiker des quartett(o) serioso vor allem auf eine intensive und langjährige Zusammenarbeit als Mitglieder des Freiburger Barockorchesters zurück, von der natürlich das gemeinsame Quartettspiel profitiert.

Der erste Auftritt, gewissermaßen die „konzertante Geburtsstunde“ des Quartetts, fand an prominenter Stelle, nämlich im Rahmen der Salzburger Mozartwoche 2007, statt – allerdings noch ohne den Namen „quartetto serios(o)“. Diesen Namen hatte Ludwig van Beethoven seinem Streichquartett op. 95 gegeben, einem ungewöhnlichen Einzelwerk ohne Anlass oder Auftraggeber, das er sozusagen für sich selbst schrieb. Damit wäre dann auch das Kernrepertoire des Quartetts benannt, nämlich die Werke Beethovens und seiner Zeitgenossen, gespielt auf historischen Instrumenten, um so dem Klangideal ihrer Zeit besonders nahe zu kommen. Für die Zukunft ist eine Konzertreihe mit sämtlichen Streichquartetten Ludwig van Beethovens geplant.

 

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Camerata Köln    

 

Das Ensemble Camerata Köln spielt barocke und klassische Kammermusik aus der Zeitspanne zwischen 1700 und 1800. Das Repertoire mit solistischen Holzblasinstrumenten wie Blockflöte, Traversflöte, Oboe spielt dabei eine hervortretende Rolle.

Die Camerata Köln wurde 1979 gegründet. Sie feiert somit 2009 ihr dreißigjähriges Bestehen, womit sie unter allen Ensembles für Alte Musik eine Sonderstellung einnimmt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

http://www.camerata-koeln.de/deutsch/index.php

 

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    Freiburger Spielleyt & FisFüz     

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

http://www.freiburger-spielleyt.de

http://www.fisfuez.de/cms/

 

 

Manchmal liegt die Sensation im Umgang mit der Tradition. So auch bei FisFüz, einem deutsch-türkischen Ensemble, das sich nicht auf die Begegnung zweier Nationen und Kulturen beschränkt, sondern den ganzen Mittelmeerraum und ca. 3000 Jahre als seinen Fundus betrachtet. Spanisches, Italienisches, Türkisches, Nahöstliches und Nordafrikanisches fließt da mit Jazz zusammen, Uraltes, Mittelaltes und ganz Neues. 1995 von der Klarinettistin Annette Maye und dem Rahmentrommler und ZMF-Preisträger Murat Coskun gegründet, gewann das Ensemble FisFüz 1998 den SWR-Weltmusikpreis und tourte bundesweit sowie durch Ost-, West- und Südeuropa, Marokko, Tunesien und in den Iran. Seitdem hat FisFüz drei CDs vorgelegt.

Die Freiburger Spielleyt interpretieren seit 1990 die Musik des Mittelalters und der Renaissance.Die Musiker begegneten sich über ihre künstlerische Arbeit, sowie über ihre Studien in Freiburg und der Schola Cantorum in Basel.Es entstanden zahlreiche Rundfunkaufnahmen, Fernsehauftritte und CD-Einspielungen. Inzwischen zählen die Freiburger Spielleyt zu den gefragtesten Ensembles im Bereich der frühen Musik. Ihr Repertoire reicht vom schlichten Minnelied über die virtuose Literatur des italienischen Trecento bis zur höfischen Musik der Renaissance. Das Ensemble konzertiert seit rund 10 Jahren innerhalb von Konzertreihen und Musikfestivals in zahlreichen Ländern Europas. 2002 gastierte das Ensemble auch in den USA und gab unter anderem Konzerte in New York-City. Inzwischen hat das Ensemble 10 CDs eingespielt.

     

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Al Grand Appoline

 

Daniela Helm, Violine

Love Persson, Violone

Jonathan Rubin, Laute

Ieva Saliete, Cembalo

 

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The Age of Passions

 

ist eine Formation von vier Musikern, die glauben, "dass wir die subtilste und allerleidenschaftlichste Form des Ausdruck darin finden können, indem wir zusammen Musik spielen. Wir verbinden uns gerne durch Bach, Telemann, Guillemain, Blavet und alles mögliche andere, was uns in die Finger fällt"(Orginalton Lee Santana).

Petra Müllejans – Violine

Karl Kaiser – Traversflöte

Hille Perl – Viola da Gamba

Lee Santana – Laute

Weitere Infos zu den Künstlern finden Sie über diese Links mit einem Klick;

Petra Müllejans | Karl Kaiser

Hille Perl | Lee Santana

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Informationen zu den Interpreten von Konzert im Kloster 2009     

Die Interpreten unseres unseres letzten Konzerts im Kloster 2009 am 15. November 2009

Hille Perl und Friederike Heumann

Hille Perl spielt seit ihrem fünften Lebensjahr die Viola da Gamba. Musik ist für sie das wichtigste Kommunikationsmittel zwischen Menschen, eindeutiger und präziser als Sprache und von größerer emotionaler Bedeutung als irgendeine andere Erfahrung, außer der Liebe.
Sie reist den größten Teil des Jahres durch die Welt, spielt Konzerte und macht CD-Aufnahmen, sowohl als Solistin als auch mit verschiedenen Ensembles, insbesondere ihrem Trio "Los Otros" aber auch "The Age of Passions", dem Freiburger Barockorchester Consort und als Duopartnerin des Komponisten und Lautenisten Lee Santana.

Sie bewegt sich meistens im akustischen Gebiet des 17. und 18. Jahrhunderts, manchmal entführt sie die Musik aber an Orte, von denen sie sich nie hätte träumen lassen.

Wenn sie nicht auf Reisen ist, lebt sie in einem Bauernhaus in der Wildeshauser Geest, zusammen mit ihrer Familie und einigen Hühnern, Pferden und Katzen.
Seit dem Jahre 2002 ist sie Professorin an der Hochschule für Künste in Bremen, wo sie ihren Studenten mit Leidenschaft alles was sie über Musik und das Gambenspiel weiß lehrt, und auch, nicht eifersüchtig zu sein, wenn jemand besser spielt als man selbst.

Es sind bei deutsche harmonia mundi/Sony Music acht CDs von ihr erschienen: im Jahre 1997 eine Einspielung mit Werken des französischen Gambenvirtuosen Monsieur de Sainte Colombe unter dem Titel "Sieben Saiten & mehr", 1999 eine CD mit Bearbeitungen von Werken Johann Sebastian Bachs, "...per la viola da gamba...", im Jahre 2000 eine CD die die italienische Improvisationspraxis um das Jahr 1600 dokumentiert, "Doulce Memoire", für diese CD wurde sie mit dem Echo Klassik-Preis 2001 als Instrumentalistin des Jahres ausgezeichnet. 2004 folgte die CD "...pour la violle et le théorbe" mit frühen Werken des Gambenvirtuosen Marin Marais, 2006 eine CD mit Gambenkonzerten von Georg Philipp Telemann zusammen mit dem Freiburger Barockorchester und 2007 mit "Les Voix Humaines" eine weitere Produktion mit Werken von Marais, die 2008 mit dem Echo-Klassik-Preis als Kammermusik-Einspielung des Jahres ausgezeichnet wurde. 2008 erschien die CD "In Darkness Let Me Dwell" mit Liedern von John Dowland. Die Produktion mit Hille Perl, Dorothee Mields, Lee Santana und dem Gambenensemble Sirius Viols wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Hille Perls neueste CD-Produktion widmet sich Johann Sebastian Bachs Sonaten BWV 525-530, die sie zusammen mit Christine Schornsheim in der Besetzung für Gambe und Cembalo einspielte.
Weitere Infos zu Hille Perl unter http://www.hillenet.net

 

Friederike Heumann studierte Viola da gamba an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jordi Savall und Paolo Pandolfo. Sie schloss ihre Ausbildung mit einem Solistendiplom für Alte Musik ab. Anschließend war sie Stipendiatin an der Cité Internationale des Arts in Paris und lebte dort mehrere Jahre als freischaffende Musikerin. Als Solistin und als Gast von Ensembles wie Hesperion XXI und Le Concert des Nations (Jordi Savall), Concerto Vocale (René Jacobs), Le Concert d´Astrée (Emmanuelle Haïm), Les Arts Florissants (William Christie), Lucerne Festival Orchestra (Claudio Abbado), Le Poème Harmonique, Ensemble Café Zimmermann, Bayerische Staatsoper München, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Montréal Symphony Orchestra und Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (Kent Nagano), Berliner Barocksolisten u.a. ist sie in ganz Europa, Kanada, Brasilien, den USA und Israel  zu hören.

Mit ihrem Ensemble Stylus Phantasticus ist sie Gast vieler europäischer Festivals, sowohl mit Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts, als auch unter Mitwirkung von Gesangssolisten wie u.a. María Cristina Kiehr, Victor Torres, Andreas Scholl und Furio Zanasi. Unter Friederike Heumanns künstlerischer Leitung erschien 2007 bei Accent „L´Harmonie des Nations“ – Musik aus der Zeit des Kurfürsten Max Emanuel. Diese Aufnahme wurde mit dem "Diapason d´or" und den "4 clés de Télérama" ausgezeichnet. Auch frühere Aufnahmen sind von der internationalen Kritik mit großer Begeisterung und vielen Auszeichnungen aufgenommen worden (Diapason d'Or, Choc du Monde de la Musique, 10 de Répertoire, Classica, 5 Étoiles de Goldberg, 4 clés de Télérama ffff ):

„Zeichen im Himmel“, die erste Einspielung von Musik Philipp Heinrich Erlebachs, mit Stylus Phantasticus und Victor Torres (Alpha  2002)

„Ciaccona – il mondo che gira“, mit Kammermusik von Dietrich Buxtehude (Alpha  2004)

„Why not here“, Musik für zwei Lyra-viols, mit ihrer Duopartnerin Hille Perl (2004)

„Solo a viola di gamba col basso“, Sonaten für Viola da gamba von Carl Philipp Emanuel Bach (Alpha  2005)

Beim internationalen Wettbewerb "Premio Bonporti" in Rovereto wurde Friederike Heumann mit dem Ensemble Le Nuove Musiche mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Weitere Infos zu Friederike Heumann finden Sie unter http://www.musiche.de/heumann.htm

 

Die Interpreten unseres unseres vierten Konzerts im Kloster 2009 am 25. Oktober 2009

Petra Müllejans, Violine & Kristian Bezuidenhout, Cembalo

Die Geigerin Petra Müllejans kombiniert ihr historisches Stilbewusstsein mit einer emotionalen Spontanität, die für das Spiel auf einem Barockinstrument noch immer ungewöhnlich ist. Im Freiburger Barockorchester, an dessen Aufbau sie maßgeblich beteiligt war, ist sie seit langer Zeit als musikalische Leiterin, Konzertmeisterin, Solistin und Kammermusikerin tätig. Petra Müllejans studierte in Düsseldorf, New York und Freiburg, wo sie ihre künstlerische Abschlussprüfung und das Solistenexamen bei Rainer Kussmaul ablegte. Schon früh war sie fasziniert vom Klang der Barockvioline und nahm Unterricht bei Helga Thoene in Düsseldorf und bei Nikolaus Harnoncourt in Salzburg. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet sie mit den Dirigenten Ivor Bolton, Marcus Creed, Philippe Herreweghe, Thomas Hengelbrock, Gustav Leonhardt, Roy Goodman, Trevor Pinnock und René Jacobs.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet die solistisch besetzte Kammermusik. Mit dem Freiburger BarockConsort und mit dem Ensemble The Age of Passions spielt sie Werke des 17. und 18. Jahrhunderts, mit dem Trio Sérénade à Trois romantische Kammermusik. Ihre außergewöhnliche spontane Musikalität, ihr musikantisches Temperament zeigt Petra Müllejans aber nicht nur beim Spiel der Barockmusik, sondern auch als Klezmer-, Tango- und Czardasgeigerin. Für sie bedeuten diese „Fremdgänge“ keinen Widerspruch, sondern sie begreift diese Vielseitigkeit als unverzichtbare Erweiterungen ihrer künstlerischen Entwicklung.

Unter ihrer musikalischen Leitung erschien vor kurzem eine CD-Produktion mit Joseph Haydns „Tageszeiten-Sinfonien“ bei harmonia mundi France. Petra Müllejans hat eine Professur für Barockgeige an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

 Der 1979 in Südafrika geborene Kristian Bezuidenhout, der heute weltweit zu den renommiertesten Spezialisten für historische Tasteninstrumente gehört, begann das Klavierstudium in Australien im Alter von 10 Jahren. Zu seinen Lehrern gehörten Rebecca Penneys, Paul O`Dette, Malcolm Bilson, Robert Levin und Arthur Haas. Sein Studium an der Eastman School of Music in Rochester (USA) schloss er mit summa cum laude ab. Im Alter von 21 Jahren gewann er den 1. Preis (und den Publikumspreis) beim hoch angesehenen Brügge Fortepiano Wettbewerb. Seine Debüts in der Carnegie und der Symphony Hall in New York und Boston ließen die Musikszene ebenso aufhorchen wie seine fulminante Einspielung von Mozarts Klaviermusik auf dem Fortepiano. Weltweit konzertiert Bezuidenhout heute auf Cembalo, Hammerflügel und modernem Flügel. Er ist gefragter Kammermusikpartner u.a. von Giuliano Carmignola, Pieter Wispelwey, Petra Müllejans und Jan Kobowa. Zu seinen herausragenden Auftritten zählen bisher u.a. Verpflichtungen beim Concerto Köln, beim Niederländischen Radio Kammerorchester, beim Australian Brandenburg Orchestra, bei The Handel und Haydn Society, bei The Boston Early Music Festival Orchestra, beim Freiburger Barockorchester und beim Orchester des 18. Jahrhunderts unter Frans Brüggen, mit dem er auch im diesjährigen Musikfest Bremen in Emden gastierte und für seine Interpretation von Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 auf dem Fortepiano gefeiert wurde.

Zu seinen bisherigen CD-Veröffentlichungen zählen u.a. die Einspielung von Bachs Cembalokonzerten mit dem Chamber Orchestra of Europe und Einspielungen von Schuberts „Die schöne Müllerin” und „Schwanengesang” an der Seite des Tenors Jan Kobowa. „Egal, ob Cembalo, Hammerflügel oder moderner Konzertflügel, Kristian Bezuidenhout zaubert mit den Möglichkeiten der verschiedenen Tasteninstrumente und entlockt ihnen differenzierteste Klangfarben. Sein Spiel mündet dank Virtuosität, Neugier, Lebendigkeit und historisch informierter Musikalität in Interpretationen von fesselnder Transparenz, ungeheurer Intensität und bezwingender musikalischer Logik. Er vermag bei jedem einzelnen Werk dessen eigenen Charakter herauszuarbeiten, so dass sich Noten nicht nur in Töne, sondern in wunderbare Musik verwandeln“, so begründet die Jury ihre Entscheidung, Kristian Bezuidenhout den „Förderpreis Deutschlandfunk 2007“ zu verleihen. Dieser dem Musikfest-Preis Bremen angegliederte Förderpreis wird gemeinsam vom Deutschlandfunk und dem Musikfest Bremen an hochbegabte Nachwuchskünstler - Interpreten, Dirigenten, Komponisten - vergeben. Der Sachpreis umfasst Studioproduktionen als „Artist in Residence“ beim Deutschlandfunk in Köln sowie ein Konzertengagement beim nächsten Musikfest Bremen.

Informationen zu den Interpreten unseres ersten Konzerts im Kloster 2009

Sérénade à trois

ist ein Trio von drei international renommierten Musikern, die den besonderen Charme und die spezielle Klangsprache der frühen Romantik lieben. Neben ihren vielfältigen künstlerischen Verpflichtungen auf anderen Gebieten möchten sie auf die aufregende und ungewöhnliche Musik für diese subtile Besetzung nicht verzichten. Dabei spielt gerade der "ferne Klang" des originalen Instrumentariums eine entscheidende Bedeutung für die Verzauberung durch Töne und die klangliche Realisierung einer Welt der Phantasie.

Petra MüllejansDie Geigerin Petra Müllejans kombiniert ihr historisch orientiertes Stilbewusstsein mit einer emotionalen Spontaneität, die für das Spiel auf einem Barockinstrument noch immer ungewöhnlich ist. Im Freiburger Barockorchester, an dessen Aufbau sie maßgeblich beteiligt war, ist sie seit langer Zeit als musikalische Leiterin, Konzertmeisterin, Solistin und Kammermusikerin tätig.
Petra Müllejans studierte in Düsseldorf, New York und Freiburg, wo sie ihre künstlerische Abschlussprüfung und das Solistenexamen bei Rainer Kussmaul ablegte. Schon früh faszinierte sie der Klang der Barockvioline. Sie nahm Unterricht bei Helga Thoene in Düsseldorf und bei Nikolaus Harnoncourt in Salzburg. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet die solistisch besetzte Kammermusik. Mit dem Freiburger BarockConsort spielt sie Werke des 17. und 18. Jahrhunderts. Ihre außergewöhnliche spontane Musikalität zeigt Petra Müllejans jedoch nicht nur beim Spiel der Barockmusik, sondern auch als Klezmer-, Tango- und Czardasgeigerin. Für sie sind diese "Fremdgänge"‚ kein Widerspruch, sondern unverzichtbare Erweiterungen ihrer künstlerischen Entwicklung. Unter Ihrer künstlerischen Leitung erschien vor kurzem eine CD-Produktion mit Joseph Haydns "Tageszeiten-Sinfonien" bei Harmonia Mundi France.

Petra Müllejans hat eine Professur für Barockgeige an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und unterrichtet an der Musikhochschule Freiburg.

KaiserKarl Kaiser studierte an den Hochschulen in Köln und Münster Quer- und Traversflöte sowie Musikwissenschaft. Parallel dazu studierte Karl Kaiser außerdem Theologie und Philosophie an den Universitäten in Bonn und Köln, entschied sich dann aber für den Beruf des Musikers. Neben seiner Mitgliedschaft im Ensemble Camerata Köln ist Karl Kaiser Mitglied und Flötist beim Freiburger Barockorchester und bei La Stagione Frankfurt. Außerdem verbinden ihn Jahre der Zusammenarbeit mit dem Ensemble Musica Antiqua Köln, dem Reicha’schen Quintett und mit Musica Alta Ripa. Mit diesem Ensemble nahm er 1999 das gesamte Werk mit Flöte von Johann Sebastian Bach auf. 2002 spielte er mit dem Freiburger Barockorchester als erster das in Kiew wiedergefundene Concerto per il Flauto traverso in D ein sowie 2003 mit Mitgliedern des Freiburger BarockConsort Telemanns Pariser Quartette.

Karl Kaiser hat eine Professur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und unterrichtet an der Musikhochschule in Freiburg.

PrunnbauerSonja Prunnbauer, Gitarre, studierte bei Karl Scheit in Wien. Als Preisträgerin des Wettbewerbs „Konzerte Junger Künstler“ startete sie ihre Konzerttätigkeit, die sie sowohl als Solistin und wie auch im Ensemble durch die ganze Welt führte. Neben Rundfunk- und Fernsehproduktionen erschienen eine Fülle von CDs mit Sonja Prunnbauer als Solistin und Kammermusikerin mit verschiedenen Ensembles und Orchestern.

Als ausgewiesene Klangästhetin setzt Sonja Prunnbauer in ihren Konzerten einen besonderen Akzent durch ihre Liebe zur klassisch-romantischen Kammermusik. Seit vielen Jahren ist sie Gitarristin des Consortium Classicum. Die CDs der letzten Jahre stellen Kammermusik von Hummel und Gragnani vor. Mit ihren Duopartnern Rainer Kussmaul, Robert Hill und Dieter Klöcker erschienen CDs mit Musik von Paganini, Giuliani und Carulli. Seit 1980 lehrt Sonja Prunnbauer als Professorin für Klassische Gitarre an der Musikhochschule in Freiburg und ist  international gefragte Expertin und Jurorin großer Wettbewerbe.

Weitere Infos zu Sérénade à Trois finden Sie auch hier mit einem Klick!


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